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| BIWAQ |
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Vor knapp einem Jahr ist Speyer-West in das Bundesprogramm „Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (kurz: BIWAQ)“ aufgenommen worden. In der Folge wird das dortige Projekt mit dem Titel „www – im westen wirtschaft wagen“ bis Oktober 2012 mit rund 350.000 Euro von Seiten des Bundes und des Europäischen Sozialfonds gefördert. Ein Zeitraum, der lang genug ist, um eine kontinuierliche Arbeit zu ermöglichen und dauerhafte Erfolge zu sichern. Die beiden Projektträger, die Gemeinnützige Baugenossenschaft Speyer (GBS) und die Gemeinnützige Wohnungsbau und Siedlungs GmbH (GEWO), verfolgen das gemeinsame Ziel, mit Hilfe des Programms die lokale Wirtschaft in Speyer-West zu stärken. Zentrales Element ist dabei der Aufbau eines Unternehmensnetzwerks.
Die Analyse der lokalen Wirtschaft hat in einem ersten Schritt die notwendigen wissenschaftlich gestützten Erkenntnisse über die Rahmenbedingungen der ortsansässigen Unternehmen und Dienstleister erbracht, auf deren Basis nun damit begonnen werden kann, die Kräfte vor Ort zu bündeln. Dabei werden sich die Beteiligten auch von Beginn der Stadtteilentwicklung an gezielt auch unternehmerischen und strukturpolitischen Überlegungen annehmen. Für die Umsetzung der einzelnen Bausteine konnten neben dem Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries (Öffentlichkeitsarbeit, Beratung von Unternehmen, Evaluation) auch das schon vor Ort verwurzelte CJD Speyer und der Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung Speyer (Ausbildungs- und Praktikabörse) gewonnen werden. Ergänzt wird das Team außerdem von PROFI (Wirtschaft, Bildung, Integration) aus Mannheim, die ein Mikrofinanzierungsprogramm mitentwickelt haben und den lokalen Unternehmern und Existenzgründern Beratung und Kleinkredite anbieten.
Dass gerade die Wohnungsunternehmen die Projektträgerschaft übernommen haben, ist dabei kein Zufall. In diesem Kontext scheinen sie geradezu prädestiniert dafür, Verantwortung für ihre Gebiete zu übernehmen, und als aktiver Partner in die Prozesse der Stadtteilentwicklungsplanung einzusteigen. Von diesem Engagement profitieren nämlich nicht nur die Städte, sondern auch die Unternehmen ziehen einen großen Nutzen aus der Beteiligung. Denn im Vergleich zu sonstigen Werbeausgaben und Bemühungen der Gesellschaften zur Imagepflege, ist der Eigenanteil, der für die Förderprogramme erbracht werden muss, mit Blick auf den Nutzen verschwindend gering.
In diesem Sinne kann gesagt werden, dass die Speyerer Wohnungsunternehmen die Zeichen der Zeit erkannt haben und bundesweit gesehen zu den wenigen Gesellschaften gehören, die als Projektträger in Erscheinung treten. Beide Unternehmen zusammen haben allein im Gebiet Speyer-West rund 2600 Wohnungen. Mit solch einem Projekt wie BIWAQ werden die Wohnungsbaugesellschaften ihrer sozialen Verantwortung gerecht, indem sie dafür sorgen, dass wohnungsnahe Dienstleistungsangebote weiterhin bereitgestellt werden, dass das Zusammenleben der Mieter und der Bewohnerschaft verbessert wird und dass damit letztlich ein Beitrag zum sozialen Frieden im gesamten Quartier geschaffen wird. Des Weiteren passt es zu deren Bemühungen, gezielt etwas für die jüngeren Mieter zu tun, indem sie Schulen und Unternehmen im Stadtteil fördern. In Speyer ist das Projekt bei den Gesellschaften jeweils auf der Leitungsebene angesiedelt (Geschäftsführer und kaufmännischer Vorstand) und bekommt durch die Rückendeckung der beiden Aufsichtsräte den unerlässlichen Impuls, der notwendig ist, um ein solches Projekt erfolgreich zu gestalten (politischer Konsens).
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| GBS sucht Technischen Leiter |
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| Zweite offene Außerordentliche Vertreterversammlung am 28. März 2012 |
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| Die erste Versammlung dieser Art verlief 2011 sehr erfolgreich. Daher findet 2012 erneut eine Vertreterversammlung statt, die allen Baugenossinnen und Baugenossen offen steht... |
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| Neues Mitteilungsblatt erschienen |
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| Das neueste Mitteilungsblatt 3/2011 finden Sie unter Service/Downloads. Viel Spaß beim lesen. |
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Die AAL-Tagung „Leben mit innovativer Technik“
am 24.11.2011 in der Stadthalle Speyer |
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diag und GBS veranstalteten diese Tagung gemeinsam. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen haben wir die Vorträge unter folgendem Link für Sie zum Abruf eingestellt.
www.diag-speyer.de |
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